Dreieich – Von der Saison 2019/2020 an gibt es in der zweitgrößten Stadt des Kreises Offenbach nur noch eine Adresse für Handballer aller Altersklassen: die HSG Dreieich. Von Frank Mahn
Der HSV Götzenhain schließt sich mit seiner Abteilung der Handballspielgemeinschaft an, bleibt als Verein mit seinen anderen Sparten aber bestehen. Es sei keine leichte Geburt für den HSV gewesen, sagte dessen Vorsitzender Ralf Kudernak bei der Unterzeichnung des Fusionsvertrags am Montagabend. Im Prinzip sei dieser Schritt aber alternativlos.
Die SKG Sprendlingen und der SV Dreieichenhain hatten ihre Kräfte bereits 2007 gebündelt und die HSG aus der Taufe gehoben. Nun sind aus zwei Partnern drei geworden, die Zahl der Mitglieder steigt um 90 auf fast 600. Mit Blick auf die Jugend sind sie das bereits seit 2017. Grund für die Zusammenarbeit im Bereich von F- bis C-Jugend: fehlender Nachwuchs. Vor allem bei den Mädchen war es zuletzt immer schwieriger geworden, Teams zu stellen. Aktuell kooperiert die HSG Dreieich im älteren männlichen Jugendbereich auch noch mit der HSG Rodgau Nieder-Roden.

Die Verantwortlichen von HSV und HSG kamen sich in Gesprächen in den vergangenen Monaten immer näher und zu dem Schluss, den kompletten Spielbetrieb zusammenzulegen. Die Beteiligten versprechen sich viele Vorteile. In Zukunft kann die HSG – bislang mit Ausnahme von zwei Jahrgängen bei den Mädchen – alle Jugendteams aus eigener Kraft besetzen. Die Kosten für Spielbetrieb und Schiedsrichter verteilen sich auf mehrere Schultern, das schafft finanziellen Spielraum beispielsweise für die Trainerausbildung. Handballbegeisterte Sponsoren müssen sich nicht mehr zwischen zwei Adressaten entscheiden, sondern können sich auf einen Partner konzentrieren. Schließlich hat der HSV eine eigene Halle, die jetzt von allen Handballern genutzt werden kann. Auch in den Ferien, in denen die städtischen Hallen zum Leidwesen der HSG geschlossen sind.
„Die zusätzlichen Kapazitäten ermöglichen uns Kooperationsprogramme mit Schulen, um Kinder von klein auf für unsere Sportart zu begeistern“, sagt HSG-Vorsitzender Norbert Göckes. Die neue Spielgemeinschaft hat sich ambitionierte Ziele gesteckt, will sowohl im Damen- als auch im Herrenbereich ein Team in der Landesliga etablieren. „Das ist noch ein langer Weg“, weiß Göckes, zumal die HSG die Förderung von Talenten aus den eigenen Reihen in den Mittelpunkt stellen wolle. Ihnen könne langfristig nur eine Perspektive geboten werden, wenn die aktiven Teams in der Bezirksoberliga oder höher spielten, sind sich die Verantwortlichen einig. Und sie haben sich auf die Fahnen geschrieben, auf Zahlungen an Spieler zu verzichten. „Ob das machbar ist, wird sich zeigen“, sind sich Göckes und seine Mitstreiter der Problematik bewusst.
Bei den Damen wird die HSG in der nächsten Saison wahrscheinlich Teams in der Bezirksoberliga und der Bezirksliga A stellen. Eine dritte Mannschaft ist in Planung, aber noch nicht gesichert. Bei den Herren wird, sollte der HSV Götzenhain den Sprung in die Bezirksoberliga verpassen, der Aufstieg im nächsten Jahr das wichtigste Ziel sein. Außerdem soll die Qualität bei den Herren II gesteigert werden, um attraktiver für junge Spieler zu werden.
Der Zusammenschluss sei für den HSV nicht einfach gewesen, da Handball die Kernabteilung des 1954 gegründeten Vereins sei, so Vorsitzender Ralf Kudernak. Gerade ältere Mitglieder könnten sich mit der Entwicklung schwer tun. Vor ein paar Jahren habe der HSV nur noch 260 Mitglieder gehabt. Heute seien es fast 500. „Aber die Handballsparte ist nicht gewachsen.“


Die zusätzlichen Hallenkapazitäten ermöglichen uns Kooperationen mit Schulen, um Kinder von klein auf für unsere Sportart zu begeistern. Norbert Göckes, HSG-Vorsitzender Die neue Dreieicher Handballfamilie bei der Vertragsunterzeichnung; von links, sitzend: Ralf Kudernak (HSV), Bettina Schmidt (SKG), Hartmut Leyer (SVD); stehend: Norbert Göckes, Heike Hoffmann (beide HSG), Waltraud Kalusa (HSV), Jürgen Dechert (SVD), Bürgermeister Martin Burlon und Rainer Juhnke (SKG). © Jost (Quelle: Fotos und Text OP-online.de vom 21.2.2019)

Es war eine Premiere – und die war auf Anhieb ein voller Erfolg: Erstmals haben Vereinsvertreter der SKG Sprendlingen Senioren aus der Residenz Ulmenhof zu einem vorweihnachtlichen Gansessen eingeladen.
70 Senioren aus dem Ulmenhof freuten sich über ein leckeres Essen an weihnachtlich gedeckten Tischen, das ihnen die Vereinsmitglieder der SKG servierten. In der vereinseigenen Halle an der Seilerstraße tischten diese Gans, Rotkraut, Klöße und Bratapfel auf, danach gab es noch Kaffee und Kuchen.
Doch es ging nicht nur ums Essen. Willi Rudolph vom SKG-Vorstand, der die Idee zu dem Nachmittag hatte, hatte auch für ein Unterhaltungsprogramm für die Bewohner des Seniorenheims gesorgt. Es tanzte die Gruppe „Dance for Kids“ und die Musikgruppe Steirer spielte Weihnachtslieder. Zudem überreichte die Spielzeugbasargruppe eine Spende von 500 Euro an die Einrichtung.
Der Gedanke, das Weihnachtsessen zu veranstalten, war Rudolph im Sommer gekommen. Nach dem Tod seiner Mutter war er in deren Wohnung auf einen Hometrainer gestoßen, den er gerne spenden wollte. Eine Freundin riet ihm, das Gerät beim Ulmenhof abzugeben, was Rudolph auch tat. „Da dachte ich mir, dass man viel mehr für diese Institution tun könnte“, erinnert sich das SKG-Vorstandsmitglied. „Wir machen als Verein sehr viel für Kinder und Jugendliche, aber weniger für Ältere.“ Deshalb schlug er seinen Vorstandskollegen vor, ein Essen mit Unterhaltungsprogramm für die Bewohner auszurichten. Die seien sofort Feuer und Flamme für die Idee gewesen. „Es ist das erste Mal, dass in Dreieich ein Verein in seinen Räumen Senioren zum Essen eingeladen hat“, betont Willi Rudolph.
Und eins steht nach seinen Worten bereits fest: Das Gänseessen soll ab jetzt ein fester Bestandteil des Vereinskalenders werden. (es) Fotos © Sauda - Quelle: OP-online.de vom 20.12.2018


Quelle: Offenbach Post vom 4. Dezember 2018


Quelle: Offenbach Post vom 28.11.2018

 

Olympiasieger Fabian Hambüchen und 13 Laufanfänger aus ganz Deutschland trainieren für den
„The Bridgestone Great 10k“ in Berlin am 14. Oktober 2018.

https://www.egalwaskommt.de/news/2018/08/13-laeufer-13-traeume/

Ute Backes (www.ubfit.de) aus Dietzenbach hat ein Ziel: „Ich möchte erstmals nach 5 Jahren wieder zehn Kilometer am Stück laufen, möglichst unter 60 Minuten.“ Die Ausschreibung zur Kampagne „Verfolge Deinen Traum! Egal was kommt.“ von der Firma Bridgestone entdeckte sie durch Zufall in Facebook. Fabian Hambüchen, Olympiasieger im Kunstturnen, ist Teil dieser Markenkampagne des Reifenherstellers Bridgestone. Er suchte nach 13 Mitstreitern für sein Team „Heimliche Sieger“.

Die ersten 10 Kilometer sind das zwar nicht für mich, da ich bis ca. 2013 regelmäßig gelaufen bin. Leider hat man dann bei mir "Morbus Ledderhose" an den Füßen festgestellt. Dies ist eine schmerzhafte Erkrankung des Bindegewebes an der Fußsohlensehne. Ich hatte knotige und flächige Verhärtung im Bereich der Sehne, die sehr schmerzhaft waren. Kein Arzt konnte mir helfen. Durch ständiges "Rollen" mit einem Faszien Ball und Fußgymnastik habe ich es geschafft diese Erkrankung an meinen Füßen in den Griff zu bekommen. Auch eine Knieverletzung ist auskuriert. Fabian ist ein großes Vorbild für mich – wie kein anderer zeigt er unermüdlichen Trainingsfleiß und andauernden Kampfgeist. Auch ich habe einen Grund zu kämpfen: Ich möchte durch das stetige Ausdauertraining (Laufen) endlich meinen Blutdruck auf natürlichem Wege senken und langfristig niedrig halten, um zukünftig keine Blutdrucksenker mehr nehmen zu müssen. “Deshalb habe ich mich auch für dieses Projekt von der Firma Bridgestone beworben. Es macht mich stolz und glücklich mit ihm und dem Team meinen ersten 10 Kilometerlauf seit 5 Jahren am 14.10.2018 in Berlin zu laufen.

Ich habe bis 2010 Judo als Leistungssportlerin betrieben und es unter anderem zu 4 Weltmeistertiteln geschafft. Dann hat mich eine Knieverletzung gezwungen diesen Sport aufzugeben. Als „Judoka“ habe ich nicht die optimalen Voraussetzungen eine gute Läuferin zu sein. Aus mehr als 1.000 Bewerbern wurde ich schließlich von einer Jury ausgewählt und Ende Mai zum gemeinsamen Treffen mit zwölf weiteren Teilnehmern und Fabian Hambüchen nach Köln eingeladen.

Für ein Wochenende wurden die heimlichen Sieger Ende Mai 2018 in einem Hotel einquartiert und absolvierten dort einen ausführlichen Medizin- und Gesundheitscheck. Es folgten intensive Einheiten mit einer Lauftrainerin. Außerdem erhielten alle Teilnehmer eine professionelle Ausrüstung. „Mit so einer Unterstützung hatte keiner von uns gerechnet“. Schön war auch die gemeinsame Zeit am Abend. „Man denkt ja im Vorfeld, Prominente seien vielleicht abgehoben und eingebildet. Aber Fabian ist total offen und bodenständig.“

Seit diesem ersten Aufeinandertreffen trainiere ich wieder selbstständig. Jeden Monat bekomme ich einen neuen, individuellen Trainingsplan erstellt. Ein Wiedersehen mit ihren Mitstreitern und Fabian Hambüchen gibt es bereits am 2. September. Der Sponsor hat das Team zum ISTAF-Meeting in eine eigene Loge ins Olympiastadion eingeladen. „Darauf freue ich mich sehr“. Der Kontakt zu den anderen Teilnehmern ist unterdessen nicht abgerissen und so unterstützt sich die Gruppe per WhatsApp. „Wenn jemand mal einen Durchhänger hat, bauen wir uns gegenseitig wieder auf.“

Seit Januar 2018 hat die Vereinsgaststätte der SKG Sprendlingen eine neue Pächterin. Karolina Vuko und ihr Team haben die Gaststätte nach fast 30 Jahren von der Familie Burnac übernommen. Mit ihrem Team bietet sie ebenfalls kroatische und internationale Spezialitäten an. Von der Vorspeise über leckere Fleisch- und Fischgerichte vom Grill bis hin zum Nachtisch findet sich für jeden Geschmack das Richtige.
Mit dem Pächter-Wechsel stand auch die Frage nach einer neuen Biersorte im Raum. Viele unserer Gäste schlossen sich dem Vorschlag an, die Brauerei Glaabsbräu aus Seligenstadt mit ins Boot zu holen. So wurde am Sonntag, den 01.07.2018 gemeinsam mit Robert Glaab und Timo Nickel (Verkaufsleiter Gastronomie) bei herrlichem Sonnenschein und einem kleinen Büfett der Bieranstich eingeläutet. Wirtin Karolina Vuko ließ es sich nicht nehmen den Bieranstich selbst vorzunehmen. Nach 3-4 kräftigen „Frauenschlägen“ floss das Bier. Gemeinsam mit Bettina Schmidt (2. Vorsitzende der SKG) zapfte sie dann die ersten Biere. Robert Glaab übernahm den Zapfhahn und alle verteilten rasch das kühle Helle. Die Biersorten erstrecken sich über das normale Pils, Hefeweizen hell und dunkel bis hin zum bekannten 1744 Kellertrüb. Natürlich gibt es auch alkoholfreies Glaabsbräu Hefeweizen und Pils.
Die Öffnungszeiten sind dienstags bis freitags von 11:30 bis 14 Uhr (Mittagstisch) und 16:30 bis 23 Uhr, samstags 16:30 bis 23 Uhr sowie sonntags durchgehend von 11:30 bis 23.00 Uhr. In den Sommermonaten ist der Biergarten geöffnet. Auf Ihren/Euren Besuch freut sich Karolina und ihr Team. Wir wünschen einen angenehmen Aufenthalt.

 

(Quelle: OP-online.de vom 13.32018) Dreieich - Vor 16 Jahren sind Cornelia Reimann und ihr Mann in eine kleine Stadt im Nordosten Namibias ausgewandert. Dort engagieren sich die beiden für die Bevölkerung, haben eine Schule und Kindergärten aufgebaut. Von Julia Radgen 

Neuerdings wird im Township sogar geturnt – bald auf Geräten, die die Sportvereine SKG und STG gespendet haben. Die Gemeinde Grootfontein liegt im Nordosten Namibias, 500 Kilometer von Windhuk entfernt, und hat rund 16  400 Einwohner. Seit 16 Jahren ist es die Heimat von Cornelia und Peter Reimann. Das Paar aus dem Odenwald betreibt dort eine Farm mit Campingplatz und Guesthouse – und engagiert sich mit der Hilfsaktion HANGELO für die Nachbarschaft. Das erste Projekt der Deutschen war eine Grundschule in Shamalindi.
2005 haben die Reimanns einen leer stehenden, heruntergekommenen Kindergarten neben der Schule mit finanzieller Hilfe von Freunden und tatkräftigem Einsatz auf Vordermann gebracht. Das Hauptziel der 2006 eröffneten Kita ist, den künftigen Schulanfängern Englisch-Grundkenntnisse zu vermitteln. Hier sind Kinder untergebracht, deren Familien nicht für Uniformen, Nahrung und Kleidung der Kinder aufkommen können. Denn in der unmittelbaren Nachbarschaft zur Schule sind die meisten Familien arm, leben in Siedlungen mit Wellblechbehausungen. Einige Bewohner sind auf den umliegenden Farmen beschäftigt, trotzdem ist die Arbeitslosigkeit groß.
In all der Zeit, die die Reimanns in Afrika leben, ist der Kontakt nach Dreieich nicht abgebrochen: Regelmäßig schickt die 52-jährige Cornelia Reimann, genannt Conny, E-Mails und Fotos an Ruth und Klaus Becker aus Offenthal. „Ihr könnt gerne wieder anfangen, zu sammeln“, stand in der letzten Nachricht an den ehemaligen Arbeitskollegen und seine Frau. Denn Reimann hatte die Idee, für die Kitakinder des Townships eine improvisierte Turnhalle aufzubauen. Sie ist bereits in einem Container eingerichtet: Er wurde hell angestrichen, mit einer Sprossenwand und Bänken ausgestattet.
Doch die gelernte Sport- und Gymnastiklehrerin Reimann sucht weitere Sportgeräte und Matten – und bittet die Freunde in Deutschland um Hilfe. Ruth Becker, selbst bei den Bimmbären engagiert, leitet die Bitte an die Sprendlinger Sportvereine STG und SKG weiter. „Niemand hat damit gerechnet, dass ein Verein noch einen Stufenbarren im Keller hatte“, freut sich Becker. Der STG-Vorsitzende Matthias Matthes und Bettina Schmidt (SKG) erklären sich sofort bereit, zu helfen und bieten gebrauchte Turngeräte aus ihren Vereinsbeständen an. Während die SKG unter anderem den Stufenbarren beisteuert, spendet die STG ein Sprungbrett, zehn Turnmatten und den passenden Mattenwagen dazu. Sie hat im Zuge des Umbaus ihrer Turnhalle aussortiert. „Es macht Spaß und freut einen, wenn man genau weiß, wo die Sachen ankommen“, betont die „Vermittlerin“ Becker.
Der Barren, über den sich die Auswanderin Conny Reimann besonders für die Kinder in Afrika freut, und der Rest der Turnsammlung machen sich nun auf den Weg nach Namibia. „Ich bin überwältigt und den Sprendlinger Vereinen sehr dankbar“, sagt Reimann, die gerade für die Dauer der Containersammlung in Deutschland weilt und die Sachen in Dreieich abholte. „Die Hilfsbereitschaft der Sprendlinger ist super, man merkt, dass die Vereine für das Kinderturnen leben“, lobt Reimann. Zudem spendeten viele Besucher des SKG-Kinderbasars am Wochenende noch spontan Spielsachen, Buggys, Laufställe und Fahrzeuge für die afrikanischen Kinder. So kamen drei große Kisten für Namibia zusammen, die noch in Dreieich auf den Transport warten.
In all der Zeit, die die Reimanns in Afrika leben, ist der Kontakt nach Dreieich nicht abgebrochen: Regelmäßig schickt die 52-jährige Cornelia Reimann, genannt Conny, E-Mails und Fotos an Ruth und Klaus Becker aus Offenthal. „Ihr könnt gerne wieder anfangen, zu sammeln“, stand in der letzten Nachricht an den ehemaligen Arbeitskollegen und seine Frau. Denn Reimann hatte die Idee, für die Kitakinder des Townships eine improvisierte Turnhalle aufzubauen. Sie ist bereits in einem Container eingerichtet: Er wurde hell angestrichen, mit einer Sprossenwand und Bänken ausgestattet.
Doch die gelernte Sport- und Gymnastiklehrerin Reimann sucht weitere Sportgeräte und Matten – und bittet die Freunde in Deutschland um Hilfe. Ruth Becker, selbst bei den Bimmbären engagiert, leitet die Bitte an die Sprendlinger Sportvereine STG und SKG weiter. „Niemand hat damit gerechnet, dass ein Verein noch einen Stufenbarren im Keller hatte“, freut sich Becker. Der STG-Vorsitzende Matthias Matthes und Bettina Schmidt (SKG) erklären sich sofort bereit, zu helfen und bieten gebrauchte Turngeräte aus ihren Vereinsbeständen an. Während die SKG unter anderem den Stufenbarren beisteuert, spendet die STG ein Sprungbrett, zehn Turnmatten und den passenden Mattenwagen dazu. Sie hat im Zuge des Umbaus ihrer Turnhalle aussortiert. „Es macht Spaß und freut einen, wenn man genau weiß, wo die Sachen ankommen“, betont die „Vermittlerin“ Becker.
Der Barren, über den sich die Auswanderin Conny Reimann besonders für die Kinder in Afrika freut, und der Rest der Turnsammlung machen sich nun auf den Weg nach Namibia. „Ich bin überwältigt und den Sprendlinger Vereinen sehr dankbar“, sagt Reimann, die gerade für die Dauer der Containersammlung in Deutschland weilt und die Sachen in Dreieich abholte. „Die Hilfsbereitschaft der Sprendlinger ist super, man merkt, dass die Vereine für das Kinderturnen leben“, lobt Reimann. Zudem spendeten viele Besucher des SKG-Kinderbasars am Wochenende noch spontan Spielsachen, Buggys, Laufställe und Fahrzeuge für die afrikanischen Kinder. So kamen drei große Kisten für Namibia zusammen, die noch in Dreieich auf den Transport warten.
Die gesammelten Sport- und Spielgeräte werden bald im mittlerweile zwölften Containertransport, mit Unterstützung des Hilfsvereins Lilli für Kinder in Afrika, nach Grootfontein gebracht, erzählt Reimann. Dort werde der Container dann gleich zur Erweiterung der neuen Sporthalle im Township genutzt. 37 Kinder besuchen das Sportangebot aktuell, erzählt die aus Bensheim stammende Reimann. Zweimal die Woche dürfen sie zwei Stunden lang turnen. „Das kennen die Kinder gar nicht, sie sind total von den Socken“, freut sich Reimann und ist sicher: Der neue Stufenbarren aus Dreieich wird bei ihnen der Renner sein.

Infos zum Hilfsprojekt von Reimann gibt es auf www.facebook.com/hangelo24. Wer bei der nächsten Containeraktion spenden möchte, kann sich an Michaela und Gabi Stief vom DRK Mörlenbach unter 06209/3354 oder per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! wenden. (© p)


Große Freude über den Stufenbarren: Conny Reimann (rechts) nimmt die Spende von der SKG-Vorsitzenden Bettina Schmidt entgegen. (© p)


(Quelle: Offenbach Post vom 23.12.2017)

Ihren gestrigen Neujahrsempfang nutzte die SKG, um langjährige Mitglieder für ihre Treue zu ehren. In ihrer Begrüßung ließ die zweite Vorsitzende Bettina Schmidt auch die Ereignisse des Vorjahres Revue passieren.„Bei uns ist immer etwas los. Mal eine ruhige Kugel schieben, kennen wir nicht.“ Zugleich bedankte sie sich bei denen, die bei der Organisation der Veranstaltungen mitgeholfen haben. Das sei bekanntlich nicht immer ganz leicht, „denn meist sind es immer die Gleichen, die die Ärmel hochkrempeln“.
Sensationell sei die Veranstaltung „Dreieich im Schnee“ gewesen, bei der es sich der Verein Zukunft Dreieich nicht nehmen ließ, Schnee-Bars rund um den Burgweiher aufzubauen. Zu den zahlreichen beteiligten Vereinen zählte auch die SKG.
Schmidt erwähnte auch die Zusammenarbeit mit der Susgo Offenthal. Eine Kooperation gebe es mit den gesamten Abteilungen. „Gerade bei Fitness oder Kinderturnen sind wir in beiden Vereinen gut vertreten, sodass man auf beiden Seiten gute Stunden anbieten kann“, führte sie aus. Mitglieder der SKG und der Susgo hätten so die Möglichkeit, die Angebote des anderen Vereins kennenzulernen und auch kostenfrei daran teilzunehmen. „Wir schauen, wie sich das alles entwickelt, Rom wurde ja auch nicht von heute auf morgen erbaut.“ Vor dieser Kooperation habe man bereits im Jugendfußball eng mit der Susgo zusammengearbeitet. Daraus resultierte der Aufstieg des Mädchenteams. Die D-Jugend wurde Kreispokalsieger.
Natürlich erwähnte Schmidt auch die Qualifikation von Angelika Halberstadt für den legendären Ironman auf Hawaii, den Traum eines jeden Triathleten. Dort belegte sie den 19. Platz in ihrer Altersgruppe. Seinen 100. Geburtstag feierte im September Hermann Wissler, der seit mehr als 90 Jahren bei der SKG dabei ist und jedem als „Herm“ bekannt ist.
Zu den Veranstaltungen zählten weiterhin das gemeinsame Sommerfest mit den Dreieichern und den Bremsern, der erfolgreiche zweite Linedance-Abend, die Teilnahme am Straßenfest zum 3. Oktober mit einer Rabattaktion für neue Mitglieder, die feine und „wirklich extrem gruselige“ Halloweenparty der Bremser, die in der SKG-Halle über die Bühne ging, oder der Herbstputz. Eine Premiere war der Adventszauber, der kleine Weihnachtsmarkt mit verschiedenen handgefertigten Dingen. Damit verbunden war die Aktion Wunschbaum. Für drei Kindergärten gab es ein größeres Geschenk aus dem Erlös des Adventszaubers. Vor Weihnachten waren dann die Kindergärten eingeladen, ihre Geschenke abzuholen. Schmidt sprach von einer „tollen Sache, strahlenden Kinderaugen sowie Gesichtern“ und hofft auf eine Wiederholung des Adventszaubers.
Nicht unerwähnt blieb auch die Unterstützung für die Kids vom Kindergarten in der Oisterwijker Straße. Aus dem Erlös des Frühjahrsbasars spendete das Basarteam einen Obolus für die anstehenden Renovierungsarbeiten.
Was wäre ein Verein ohne die Treue seiner Mitglieder? Beim Neujahrsempfang wurden für 70 Jahre Mitgliedschaft Fred Keim, für 65 Christa Krainz, für 60 Kurt Enzmann, für 40 Anja Werkmann und Arnold Schneider, für 25 Jenny Natho sowie für 20 Ingrid Adamczyk, Bettina Schmidt, Klaus Peter Siebenborn, Franz Glaser und Tobias Küttner ausgezeichnet.
Außerdem stellte Schmidt die neue Pächterin der SKG-Gaststätte vor. Mehr Infos dazu gibt es in einer späteren Ausgabe. (hok)


Die zweite Vorsitzende Bettina Schmidt (links) zeichnete nicht nur die SKG-Jubilare aus, sie gehörte selbst dazu. Das Foto zeigt (weiter von links) Fred Keim, Kurt Enzmann, Arnold Schneider, Jenny Natho, Anja Werkmann, Christa Krainz, Klaus Peter Siebenborn, Ingrid Adamczyk, Franz Glaser und Tobias Küttner.  © Sauda
(Quelle: OP-online.de vom 15.1.2018)

Eine Fußballmannschaft vom Club des Anciens footballeurs de Joinville et du Vallage aus Joinville verbrachte ein abwechslungsreiches Wochenende mit den Fußballern der Alten Herren von der SKG Sprendlingen. Die Anreise am 29.09.2017 verlief ohne Probleme und die Gäste wurden im Vereinsheim an der Seilerstraße begrüßt. Wie schon die ersten Gäste aus Joinville war das Hotel Herrnbrod-Ständecke auf der Hauptstraße das Quartier der Gäste.
Der Saal in der SKG war in den Farben der beiden Länder geschmückt und es folgte ein Abend, an dem sich beide Mannschaften näher kennen lernen konnten. Heinz-Georg Stöhs überreichte im Namen der Stadt jedem Gast einen Anstecker mit den Flaggen der beiden Länder und Thomas Obergasser erhielt als Vorsitzender der Alt-Herren-Fußballer ein Präsent aus Joinville. Nach dem gemeinsamen Essen konnte bei Musik getanzt werden. Einige der Fußballer machten nach dem Ende der Veranstaltung in der SKG noch einen Rundgang durch die Sprendlinger Kneipenszene. 
Am Samstag trafen sich alle zum gemeinsamnen Frühstück wieder und danach ging es zu einer Stadtrundfahrt durch Frankfurt/M.  Pünktlich zum Spiel gegeneinander trafen sich die beiden Mannschaften auf dem Sportplatz an der Maybachstraße. Bürgermeister Zimmer ließ es sich nicht nehmen persönlich die Gäste zu begrüßen. Leider ging während des Spiels ein regelrechter Wolkenbruch auf die Spieler nieder. Nach kurzer Unterbrechung konnte weiter gespielt werden und am Ende haben die Gäste deutlich gewonnen. Zum Abendesssen traf man sich zum Grillen am Clubhaus des Angelsportvereins. Die Spielerfrauen hatten ein leckeres Salatbuffet zusammen gestellt und bei Grillsteaks und Würstchen wurde es ein gemütlicher Abend, an dem auch der 1. Stadtrat Burlon teilnahm. 
Der Sonntagvormittag wurde für einen Besuch im Hofgut Rosenau und eine Stadtrundfahrt mit Besuch von Feuerwehr, Hallenbad, Dreieichenhainer Burg und Stangenpyramide genutzt. Die sachkundigen Führer waren Klaus Rehwald und Heinz-Georg Stöhs. Zum Mittagessen trafen sich alle wieder in der SKG. Den Abschluß bildete der gemeinsame Tortenanschnitt der Fußballtorte durch Daniel Leichner für die französischen Gäste und Thomas Obergasser von der deutschen Seite. Bei den abschließenden Ansprachen waren sich beide Mannschaften darüber einig,  dass es ein gelungener Anfang einer Freundschaft war und man sich im nächsten Jahr in Joinville wiedersehen wird. 
Alle Beteiligten danken den Sponsoren für ihre finanzielle Unterstützung und den freiwilligen Helfern für ihre tatkräftige Unterstützung. Ohne sie wäre so ein schönes Wochenende nicht möglich gwesen.



 

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