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Bettina Schmidt, Vorstandsmitglied der SKG Sprendlingen, im Interview zur Coronakrise und den Folgen für den Verein.

(Quelle: OP-online vom 2. Mai 2020) Dreieich – Nicht nur viele Unternehmen machen seit Wochen harte Zeiten durch und sind in ihrer Existenz bedroht. Das Coronavirus erschüttert auch das Vereinsleben in seinen Grundfesten. Sport in der Gemeinschaft, Kultur, Geselligkeit – alles notgedrungen Fehlanzeige. 

Die SKG Sprendlingen ist mit knapp 2 200 Mitgliedern der größte Verein in Dreieich. Die Redaktion hat Bettina Schmidt befragt, wie sich die Situation auf die SKG auswirkt. Sie gehört zum siebenköpfigen Führungsteam, das sich nach dem Tod des langjährigen Vorsitzenden Lothar Langen formiert hat. Schmidt ist verantwortlich für das Abteilungsmanagement.

Frau Schmidt, in normalen Zeiten würde man diese Frage so vermutlich nicht stellen: Wie geht es der SKG Sprendlingen?
In normalen Zeiten würden wir uns über sportliche Erfolge, Veranstaltungen und besondere Ereignisse unterhalten. Wie es uns geht? Aufgrund der Coronakrise sind alle Hallen geschlossen, der Sportbetrieb ist komplett eingestellt. Wir haben keine Mitglieder im Haus, in der Halle oder auf dem Sportgelände. Das fehlt uns als Verein und unseren Mitgliedern. Damit es unseren Mitgliedern in dieser schwierigen Zeit gut geht, haben wir ein abwechslungsreiches Online-Sportprogramm erstellt, das auch Nichtmitglieder nutzen können. Auch für unsere Rehasportler bieten wir ein spezielles Online-Training an. Bleibt fit – macht mit.

Glauben Sie, dass die Corona-Pandemie das Leben innerhalb des Vereins nachhaltig verändern wird? Oder alles so weiterläuft wie früher, wenn sich die Situation entspannt hat?
Wenn sich die Situation entspannt, ist das Vereinsleben noch lange nicht entspannt. Es gibt viele Auflagen wie Distanz- und Hygieneregeln einzuhalten. Sollte die Verwendung von „eigenen“ Sportmaterialien nicht möglich sein, heißt es Einmalhandschuhe tragen. Das Duschen und Umkleiden sollte zu Hause stattfinden. Das sind nur ein paar Einschränkungen, an die sich die Mitglieder gewöhnen müssen. Diese Situation fordert uns alle heraus, aber wir machen das Beste daraus. Wie es auch der Landessportbund Hessen gesagt hat: Die Corona-Krise hat uns „kalt“ erwischt. Wollen wir die Krise gesund überstehen, müssen wir uns alle nach wie vor an die Regeln halten.

Welche Sorge treibt Sie und Ihre Vorstandskollegen am meisten um? Fürchten Sie einen Mitgliederschwund, weil zum Beispiel Eltern aus Angst ihre Kinder nicht mehr zum Sport schicken?
Da es keiner genau weiß, oder sagen wir mal so, die wildesten Spekulationen angestellt werden, wann es wie weitergeht, könnte ich mir schon vorstellen, dass Mitglieder kündigen. Wir hoffen jedoch, dass uns unsere Mitglieder treu bleiben; das Vereinsleben geht ja trotz allem irgendwie weiter. Gerade bei den kleinen Kids ist es schwierig, die ganzen Regeln einzuhalten, ich könnte mir schon vorstellen, dass einige Eltern ihre Kinder aus Angst nicht mehr zum Sport schicken.

Wie sieht es denn mit den Finanzen aus? Hat der Verein schon Einbußen erlitten? Wie steht es um die Vereinsgaststätte?
Derzeit haben wir noch keine größeren Einbußen erlitten; es bleibt abzuwarten, wie lange sich das Ganze hinzieht. Unsere Vereinsgaststätte hat da schon mehr Probleme, so wie alle Gaststätten rund herum. Wir bieten zwar auch Liefer- und Abholservice an, aber ehrlich, welcher Gastwirt kann davon gut leben? Hier sollte man wirklich überlegen, dass man die Kontaktsperren früher aufhebt und im kleineren Rahmen unter Einhaltung der Hygienevorschriften die Gaststätten öffnet.

Geteiltes Leid ist halbes Leid. Tauschen Sie sich mit anderen Vereinen in der Stadt aus?
Ein direkter Austausch mit unseren Nachbarvereinen hat so noch nicht stattgefunden, da wir über unsere verschiedenen Sportverbände und über die Stadt mit Bürgermeister Martin Burlon ziemlich gut informiert werden. Im direkten Kontakt stehen wir natürlich mit der Susgo Offenthal, da wir gemeinsam den Jugendfußball betreuen.

Zum Abschluss ein kurzer Blick in die Glaskugel. Woran wird der Verein am meisten zu knabbern haben, wenn der Betrieb mal wieder auf vollen Touren laufen kann?
Oh, das ist wirklich ein Blick in die Glaskugel. Die „geplatzten“ Veranstaltungstermine müssen neu koordiniert werden. Jeder möchte da natürlich gerne seine ursprünglich geplante Veranstaltung umsetzen. Der Sportbetrieb wird nur mit gewissen Hygieneregeln und unter Einhaltung diverser Vorschriften möglich sein. Das ist noch so eine kleine Herausforderung. Was im Fitness-Bereich funktionieren kann, passt nicht immer so ohne Weiteres im Kinderturnbereich. Aber wenn alle sich an die Vorschriften und Regeln halten, sollten wir gut über die Runden kommen. Für den Anfang stellen wir unseren Sportlern Einmalhandschuhe zur Verfügung und damit wir „hygienisch“ sicher starten können, werden in unserem Vereinsgebäude feste Desinfektionsspender für die Hände angebracht. Zur Desinfektion von kleinen Handgeräten stehen ebenfalls Mittel zur Verfügung. Wir freuen uns auf einen „Neuanfang“ mit unseren Mitgliedern und wünschen uns auch, dass unsere Gaststätte bald wieder im Normalbetrieb läuft. Selbstverständlich auch hier unter Berücksichtigung aller Vorschriften.

Das Interview führte Frank Mahn


Quelle: Offenbach Post vom 22. Januar 2020


Quelle: Offenbach Post vom 18.12.2019

Der Monat ist fast rum, bald ist Weihnachten und wir konnten jetzt schon jemanden eine Freude machen.

An unserem Aktionstag „Aktiv gegen Krebs“ am 03. November 2019 konnten wir sehr vielen Besuchern aufzeigen, wie wichtig auch Sport zur Vorbeugung gegen Krankheiten sein kann. Es ist allgemein bekannt, dass Bewegung und gesunde Ernährung in der Rehabilitation und Nachsorge immer mehr an Bedeutung gewinnen.

An diesem Tag haben wir auch den karikativen Zweck nicht vergessen. Wir hatten ein von den Stadtwerken Dreieich gesponsertes Glücksrad aufgestellt. Nach dem Motto „Drehen kostenlos - Spenden gerne“ fand so mancher Euro seinen Weg in die Spendenbox.  Zu gewinnen gab es kleine wertvolle Dinge, wie z.B. Igelbälle, Therabänder, CDs „Entspannung pur“ ,  alles Dinge, die wir u.a. vom DOSB, der deutschen Krebshilfe und der Techniker Krankenkasse für diesen Tag erhalten haben. Einnahmen aus Kaffee und Kuchen wurden ebenfalls gespendet. Die aufgestellte Spendendose füllte sich auch rasch.

Gemeinsam mit dem Verein „Hilfe für krebskranke Kinder Frankfurt e.V. knackten wir am 22.11.2019 die Spendendose.  Wir staunten nicht schlecht. Alle Spenden zusammen ergaben einen Betrag in Höhe von 424,68 Euro, allein am Glücksrad wurden gut 90 Euro gespendet. Die SKG Sprendlingen machte eine glatte Summe daraus und erhöhte die Summe auf glatte 500 Euro.

Für die Zukunft wird die SKG Sprendlingen intensiver mit dem Verein Hilfe für krebskranke Kinder Frankfurt e.V. zusammenarbeiten. Geplant sind für das kommende Jahr (voraussichtlich dann immer samstags um die Mittagszeit) Rehasport-Angebote speziell für Kinder und Jugendliche, sowie den ein oder anderen Workshop. Weitere Informationen hierzu folgen.


Von links: Annika Klee und Karen Arnold / Hilfe für krebskranke Kinder Frankfurt e.V.,
Bettina Schmidt, Vorsitzende SKG Sprendlingen und Ute Backes, lizensierte Rehasport-Trainerin der SKG Sprendlingen


Quelle: Offenbach Post vom 6.11.2019

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



Quelle: Stadtpost Dreieich vom 6.11.2019

Dreieich – Von der Saison 2019/2020 an gibt es in der zweitgrößten Stadt des Kreises Offenbach nur noch eine Adresse für Handballer aller Altersklassen: die HSG Dreieich. Von Frank Mahn
Der HSV Götzenhain schließt sich mit seiner Abteilung der Handballspielgemeinschaft an, bleibt als Verein mit seinen anderen Sparten aber bestehen. Es sei keine leichte Geburt für den HSV gewesen, sagte dessen Vorsitzender Ralf Kudernak bei der Unterzeichnung des Fusionsvertrags am Montagabend. Im Prinzip sei dieser Schritt aber alternativlos.
Die SKG Sprendlingen und der SV Dreieichenhain hatten ihre Kräfte bereits 2007 gebündelt und die HSG aus der Taufe gehoben. Nun sind aus zwei Partnern drei geworden, die Zahl der Mitglieder steigt um 90 auf fast 600. Mit Blick auf die Jugend sind sie das bereits seit 2017. Grund für die Zusammenarbeit im Bereich von F- bis C-Jugend: fehlender Nachwuchs. Vor allem bei den Mädchen war es zuletzt immer schwieriger geworden, Teams zu stellen. Aktuell kooperiert die HSG Dreieich im älteren männlichen Jugendbereich auch noch mit der HSG Rodgau Nieder-Roden.

Die Verantwortlichen von HSV und HSG kamen sich in Gesprächen in den vergangenen Monaten immer näher und zu dem Schluss, den kompletten Spielbetrieb zusammenzulegen. Die Beteiligten versprechen sich viele Vorteile. In Zukunft kann die HSG – bislang mit Ausnahme von zwei Jahrgängen bei den Mädchen – alle Jugendteams aus eigener Kraft besetzen. Die Kosten für Spielbetrieb und Schiedsrichter verteilen sich auf mehrere Schultern, das schafft finanziellen Spielraum beispielsweise für die Trainerausbildung. Handballbegeisterte Sponsoren müssen sich nicht mehr zwischen zwei Adressaten entscheiden, sondern können sich auf einen Partner konzentrieren. Schließlich hat der HSV eine eigene Halle, die jetzt von allen Handballern genutzt werden kann. Auch in den Ferien, in denen die städtischen Hallen zum Leidwesen der HSG geschlossen sind.
„Die zusätzlichen Kapazitäten ermöglichen uns Kooperationsprogramme mit Schulen, um Kinder von klein auf für unsere Sportart zu begeistern“, sagt HSG-Vorsitzender Norbert Göckes. Die neue Spielgemeinschaft hat sich ambitionierte Ziele gesteckt, will sowohl im Damen- als auch im Herrenbereich ein Team in der Landesliga etablieren. „Das ist noch ein langer Weg“, weiß Göckes, zumal die HSG die Förderung von Talenten aus den eigenen Reihen in den Mittelpunkt stellen wolle. Ihnen könne langfristig nur eine Perspektive geboten werden, wenn die aktiven Teams in der Bezirksoberliga oder höher spielten, sind sich die Verantwortlichen einig. Und sie haben sich auf die Fahnen geschrieben, auf Zahlungen an Spieler zu verzichten. „Ob das machbar ist, wird sich zeigen“, sind sich Göckes und seine Mitstreiter der Problematik bewusst.
Bei den Damen wird die HSG in der nächsten Saison wahrscheinlich Teams in der Bezirksoberliga und der Bezirksliga A stellen. Eine dritte Mannschaft ist in Planung, aber noch nicht gesichert. Bei den Herren wird, sollte der HSV Götzenhain den Sprung in die Bezirksoberliga verpassen, der Aufstieg im nächsten Jahr das wichtigste Ziel sein. Außerdem soll die Qualität bei den Herren II gesteigert werden, um attraktiver für junge Spieler zu werden.
Der Zusammenschluss sei für den HSV nicht einfach gewesen, da Handball die Kernabteilung des 1954 gegründeten Vereins sei, so Vorsitzender Ralf Kudernak. Gerade ältere Mitglieder könnten sich mit der Entwicklung schwer tun. Vor ein paar Jahren habe der HSV nur noch 260 Mitglieder gehabt. Heute seien es fast 500. „Aber die Handballsparte ist nicht gewachsen.“


Die zusätzlichen Hallenkapazitäten ermöglichen uns Kooperationen mit Schulen, um Kinder von klein auf für unsere Sportart zu begeistern. Norbert Göckes, HSG-Vorsitzender Die neue Dreieicher Handballfamilie bei der Vertragsunterzeichnung; von links, sitzend: Ralf Kudernak (HSV), Bettina Schmidt (SKG), Hartmut Leyer (SVD); stehend: Norbert Göckes, Heike Hoffmann (beide HSG), Waltraud Kalusa (HSV), Jürgen Dechert (SVD), Bürgermeister Martin Burlon und Rainer Juhnke (SKG). © Jost (Quelle: Fotos und Text OP-online.de vom 21.2.2019)


Quelle: Offenbach Post vom 4. Dezember 2018

Es war eine Premiere – und die war auf Anhieb ein voller Erfolg: Erstmals haben Vereinsvertreter der SKG Sprendlingen Senioren aus der Residenz Ulmenhof zu einem vorweihnachtlichen Gansessen eingeladen.
70 Senioren aus dem Ulmenhof freuten sich über ein leckeres Essen an weihnachtlich gedeckten Tischen, das ihnen die Vereinsmitglieder der SKG servierten. In der vereinseigenen Halle an der Seilerstraße tischten diese Gans, Rotkraut, Klöße und Bratapfel auf, danach gab es noch Kaffee und Kuchen.
Doch es ging nicht nur ums Essen. Willi Rudolph vom SKG-Vorstand, der die Idee zu dem Nachmittag hatte, hatte auch für ein Unterhaltungsprogramm für die Bewohner des Seniorenheims gesorgt. Es tanzte die Gruppe „Dance for Kids“ und die Musikgruppe Steirer spielte Weihnachtslieder. Zudem überreichte die Spielzeugbasargruppe eine Spende von 500 Euro an die Einrichtung.
Der Gedanke, das Weihnachtsessen zu veranstalten, war Rudolph im Sommer gekommen. Nach dem Tod seiner Mutter war er in deren Wohnung auf einen Hometrainer gestoßen, den er gerne spenden wollte. Eine Freundin riet ihm, das Gerät beim Ulmenhof abzugeben, was Rudolph auch tat. „Da dachte ich mir, dass man viel mehr für diese Institution tun könnte“, erinnert sich das SKG-Vorstandsmitglied. „Wir machen als Verein sehr viel für Kinder und Jugendliche, aber weniger für Ältere.“ Deshalb schlug er seinen Vorstandskollegen vor, ein Essen mit Unterhaltungsprogramm für die Bewohner auszurichten. Die seien sofort Feuer und Flamme für die Idee gewesen. „Es ist das erste Mal, dass in Dreieich ein Verein in seinen Räumen Senioren zum Essen eingeladen hat“, betont Willi Rudolph.
Und eins steht nach seinen Worten bereits fest: Das Gänseessen soll ab jetzt ein fester Bestandteil des Vereinskalenders werden. (es) Fotos © Sauda - Quelle: OP-online.de vom 20.12.2018


Quelle: Offenbach Post vom 28.11.2018

 

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