Im Rahmen des Woogsprint-Triathlons in Darmstadt fand am 9. Juni auch der erste Wettkampf der Hessenliga statt. Nach einigen Jahren Abstinenz feierten die Triathleten der SKG Sprendlingen einen erfolgreichen Wiedereinstieg. Die Serie umfasst vier Wettkämpfe zwischen Juni und Anfang September mit 15 teilnehmenden Teams von jeweils fünf Startern.

Hier hatten die Athleten 750 m Schwimmen, 20 km Radfahren und zum Abschluss 5 km Laufen zu absolvieren. Schnellster SKG‘ler war Christoph van Roo mit einer Endzeit von 1:11:05 Std. - 1. AK 30. Ihm folgten Frank Meyer (1:14:43 - 1. AK 55), Pierre Nühs (1:18:15 - 5. AK 20), Klaus Beissel (1:19:17 - 2. AK 55) und Leonhard Bölke (1:21:12 - 5. AK 35). In der Endabrechnung bedeutet das nach 6:03:22 Std. einen guten sechsten Platz. Weiter geht es am 11. August in Fuldatal.

Bei dieser Veranstaltung ging Dieter Macholdt als Einzelstarter ins Rennen. Der SKG Senior benötigte 1:38:48 Std. für diese Distanz und siegte damit erneut in der AK 70. Im Feld der 288 Teilnehmer belegte er damit den 228. Platz.

Auf in neue Abenteuer, so lautete das Motto von zwei SKG Triathleten.

Erstmalig in ihrer Triathlon Karriere sind am 1. Juni 2019 die beiden erfahrenen Triathleten Katja Schneider und Frank Meyer bei den Europameisterschaften der Altersklassen-Athleten über die Olympische Distanz im niederländischen Weert gestartet. Es war aufregend, erstmals im Triathlondress für Deutschland ins Rennen zu gehen.

Frank ist in seiner 29. Triathlon Saison in der Altersklasse M55-59 gestartet. Im nur knapp 18 Grad „warmen“ See mussten zum Auftakt 1500m geschwommen werden. Mit seiner Schwimmzeit von 25:46 min war er sehr zufrieden und auch das folgende Radfahren über 40km war sehr schnell. Wie in Holland nicht anders zu erwarten war die Strecke komplett eben und so konnte er das Rad bereits nach 1:04:58 in der 2. Wechselzone abstellen. Jetzt noch vier Runden über insgesamt 10 Kilometer laufen. Vermutlich war das schnelle Radfahren für etwas müde Beine verantwortlich, sodass es nicht so rund wie gewünscht lief. 48:49 Minuten brauchte er für die Strecke und lief mit einer Endzeit von 2:24:48 Std. als 33. von insgesamt 56 Startern seiner Altersklasse ins Ziel.

In 26:52 schaffte Katja die Auftaktdisziplin. Damit lag ihre schwächere Disziplin hinter hier und konnte auf dem Rad mit einer Zeit von 1:06:47 einige Plätze in ihrer Altersklasse gutmachen. Für die finalen 10km Laufen benötigte sie ähnlich wie Frank 48:49 min, sodass Katja mit einer Endzeit von 2:27:48 Std. als 21. von 34 Startern der Altersklasse W30-34 ins Ziel lief.

Für beide Athleten war der Start im Nationaldress eine erlebnisreiche Premiere, der hoffentlich, entsprechende Ergebnisse vorausgesetzt, weitere Starts folgen werden.

Vier Einsätze in ganz Deutschland hatten Triathleten der SKG Sprendlingen am ersten langen Juniwochenende. So startete Frank Bütow beim 13. Wasserstadt-Triathlon in Hannover über die Halbdistanz von 1,9 km Schwimmen, 90 km Radfahren und 21,1 km Laufen. Der AK 55-Athlet lieferte hier mit 4:46:26 Std. ein ganz tolles Rennen ab und kam ganze 16 Minuten vor dem Zweiten ins Ziel. Alleine beim Radfahren erreichte er eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 37,4 km/h. Damit belegte Bütow in der Gesamtwertung von 411 Teilnehmern einen starken 43. Platz.

Zum gleichen Zeitpunkt ging Marc Bruchhäuser beim 4. neuseenMAN in Gräfenhainichen in Sachsen-Anhalt an den Start. Dreh- und Angelpunkt war hier die „Eisenstadt Ferropolis“, eine künstliche Halbinsel mit mehreren Baggerungetümen und einem riesigen künstlich angelegten Tagebau-See. Bruchhäuser startete hier über 1,5 km Schwimmen, 40 km Radfahren und 10 km Laufen. Nach 2:24:38 Std. erreichte der SKG-Athlet in der AK 45 den 4. Platz und den 33. unter den 205 Teilnehmern.

 Katharina Weber hingegen zog es einen Tag später nach Bad Schönborn. Hier fand der Kraichgau-Triathlon 5150 statt.  1,5 km Schwimmen im Ubstadt-Weiher, 40 km Radfahren durch das Land der 1000 Hügel und 10 km Laufen durch Bad Schönborn. Nach 3:15.08 Std. hatte sie es als 17. in der AK 30 geschafft (135 Starterinnen).

Nicht ganz so weit fahren mussten Yvonne und Leonhard Bölke. Sie starteten beim 13. Quarterman in Bruchköbel über ein Viertel der Ironman-Distanz. Dies waren 950 m Schwimmen im Freibad, 45 km Radfahren und 10,5 km Laufen. 250 Teilnehmer stellten sich dieser Herausforderung. Leonhard benötigte 2:43:27 Std. und kam damit in der AK 35 auf den 8. Platz (56.). Seine Frau Yvonne überquerte das Ziel nach 2:56:23 Std.  Auch sie in der AK 35 startend kam auf den 4. Platz (106.). Eine Woche zuvor konnte die laufstarke Sprendlingerin bei einem Testwettkampf beim 44. Dietzenbacher Volkslauf über 10 km in 45:37 Min. in ihrer Altersklasse siegen und unter den 413 Startern gar den 84. Gesamtplatz erringen.

Leistungs- und erfolgsmäßig sind die Triathleten der SKG Sprendlingen in der noch frühen Saison bereits bestens aufgestellt. Beim 8. „10 Freunde-Triathlon“ in Dieburg, wo gemeinsam die Ironman-Distanz (3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren, 42,2 km Laufen) zu bewältigen war, haben die Sprendlinger eine Marke gesetzt. Jeder musste 380 m Schwimmen, 18 km Radfahren und 4,2 km Laufen absolvieren. Hier belegte das SKG-Team unter 112 Mannschaften der  1200 Starter mit 10:51:34 Std. den 2. Gesamtplatz hinter Groß-Zimmern (10:46:20 Std.). Die bis zu 12 Teilnehmer starken Teams starteten ab 8.40 bis 13.40 Uhr in Startwellen alle 20 Minuten auf einer der acht Schwimmbahnen im Dieburger Freibad. Anschließend ging es über drei Runden auf komplett gesperrter Straße zu Radfahren, und der abschließende 4,2 km-Lauf führte durch den angrenzenden Schlosspark.  Erst zu Hause angekommen registrierten die SKG`ler ihren Erfolg mittels Internet. Da war die Freude groß.

Doch auch die erbrachten Einzelleistungen wurden noch zusätzlich gewertet und waren äußerst erfreulich. Hier war Christoph van Roo einer der absolut Schnellsten. Mit lediglich 57:40 Min. belegte er den 4. Gesamtplatz (1. AK 30). Es folgten Rene Glaser 59:17 (2. AK 30), Frank Meyer 1:03:24 Std. (3. AK 55), Marc Bruchhäuser 1:03:49 (4. AK 45), Olaf Blecken 1:03:58 (5. AK 45), Pierre Nühs 1:04:21 (1. AK 20), David Salzmann 1:07:15 (7. AK 45), Alexander Schuster 1:07:16 (8. AK 40), Charlotta Flinspach 1:08:36 (2. AK 20), Katharina Weber 1:15:48 (4. AK30) und Dieter Macholdt 1:18:27 (1. AK 70).

 

 

 

 

 

 

Einen weiteren großen Erfolg kann Thorsten Bischoff von der SKG Sprendlingen verbuchen. Beim 9. Kinzigman in Langenselbold wurde er Hessischer Meister in der Altersklasse 45. Zu schwimmen galt es 500 m im 18 Grad kalten Kinzigsee, anschließend folgten 20 km mit dem Rad auf schneller flacher Strecke und dann noch ein 5 Kilometer-Lauf über 4 Runden. Nach 1:01:15 Std. erreichte der Sprendlinger unter den 90 Teilnehmern als Gesamtneunter das Ziel.

Nach einem Vorbereitungs-10er in Seligenstadt im April ging es letztes Wochenende nach Gütersloh zum Dalkeman-Triathlon.

Nach erfolgreichen Trainingstagen über den Maifeiertag habe ich mich recht kurzfristig für eine Meldung in Gütersloh entschlossen, um die Sprint Distanz als Testwettkampf und den Start in meine diesjährige Saison zu nutzen.

Da das Schwimmtraining die letzten Wochen etwas zu kurz kam, erwartete ich bei dieser Disziplin nicht all zu viel. Geschwommen wurden 500 m im 50-Meter Becken. Schon beim Einchecken und Einschwimmen habe ich gemerkt, dass doch einige „Rookies“ mit am Start sind. Entsprechend versuchte ich beim Schwimmstart schnell vornweg zu schwimmen, sodass wir uns nicht all zu sehr in die Quere kommen. Da die Mädels auf meiner Bahn jeglichem Körperkontakt auswichen, hatte ich freie Bahn und einen sehr entspannten Einstieg in den Wettkampf.

Als vierte Frau habe ich die Wechselzone verlassen. Schon nach wenigen hundert Metern habe ich mich auf Platz zwei vorgearbeitet und fuhr ein einsames Rennen. Die Strecke war eher unaufregend – mit einem Wendepunkt nach 10 km auf flacher Bundesstraße. Eben für den typischen Triathleten. Für mich etwas zu langweilig. „Auflieger und gib ihm“ ist nicht wirklich meine bevorzugte Fahrweise. Ich hatte die erste Frau immer im Blick. Auf dem Rückweg der zweiten Runde ließ die Konzentration nach. Ich schaute den mir entgegenkommenden Rookies zu. Fand es toll wie viel Freude sie scheinbar an ihrem vielleicht ersten Triathlon hatten und achtete darauf die Junioren, die sich mittlerweile auf unserer Strecke befanden, nicht zu dicht zu überholen.

Ich denke es gehört viel Mut und Motivation dazu sich dem Triathlon Sport anzunähern. Vor allem deshalb, weil es immer mehr um den direkten Vergleich unter den Athleten geht. Viel zu selten wird die reine Leistung an sich, diesen intensiven Sport überhaupt zu betrieben, geschätzt. Egal wie schnell, egal mit welchem Material und egal mit wieviel Trainingsaufwand. Ob mit Trainer oder nach Lust und Laune.

In diesem Moment jedoch hatte ich das Gefühl, dass sich jeder wohl fühlte, egal ob auf dem Stadtrad oder einem Rennrad, egal ob in lässigem T-Shirt oder Einteiler.

Das war toll, so wünsche ich mir Triathlon öfter!

Nun zurück zum Wettkampf…

Kurz vor dem Wechsel zum Laufen musste ich feststellen, dass die erste Frau wohl nochmal Gas gegeben hat. Gesehen habe ich sie leider nicht mehr.

Nach einem schlechten Wechsel (aber genau dafür sind Testwettkämpfe ja gut) versuchte ich mein angepeiltes Tempo zu Laufen. Es mussten zwei Runden a`2,5 km in einem Park gelaufen werden. Der Park war voll mit spielenden Kindern und Flatterband, welches die Strecke vorgab. Zu schauen gab es also auch hier wieder genug – abgesehen von anderen Wettkampfteilnehmerinnen. Es blieb also bei einem Versuch beim Lauf ordentlich Tempo zu machen.

Für mich hat an diesem Wochenende das Endergebnis gezählt. Und das war mit 1:06:23 Std. ein Finish als zweite Frau in der Gesamtwertung mit einem Lachen im Gesicht (1. AK 30 ). J

Zu wissen wo noch Luft nach oben ist und die Motivation es beim nächsten Mal besser zu machen.

Vielleicht ja schon ganz bald. Denn das Wochenende vom 31. Mai bis zum 02. Juni wird bei Caspar und mir ein weiteres vollgepacktes Triathlon Wochenende. Wir werden berichten.

Das kalte Wetter der letzten Tage hat dazu beigetragen, dass der Seitenarm des Neckars in Heilbronn am 19. Mai eine offiziell gemessene Wassertemperatur von 15,7 Grad hatte. Bereits in den Tagen vor dem Wettkampf habe ich überlegt, wie ich nicht nur das kalte Wasser überstehe, sondern auch die Tatsache, dass die Lufttemperatur morgens um kurz nach 8 Uhr noch kühl sein wird. Beim Wettkampf selber war es dann weniger hart, als befürchtet.

Die anfängliche Schnappatmung nach dem Sprung ins Wasser konnte ich mit bewusst ruhigem Atmen und gleichmäßigem Schwimmen nach 150 Meter beruhigen. Füße, Hände und Gesicht waren nach 26 Minuten für die 1500 Meter im Wasser aber richtig kalt. Die Lufttemperatur von anfänglich ca. 14 Grad war okay, sodass die 36 km auf welligem Kurs gut zu fahren gewesen sind. Nach 1:05 Stunde konnte ich mein Rad wieder in der Wechselzone abstellen. Die abschließenden 10 km Laufen halfen, dass auch die Füße wieder warm geworden sind. Nach 47:30 Minuten durfte ich dann mit einer Endzeit von 2:29:54 Std. auf dem Heilbronner Marktplatz ins Ziel laufen. Mit dieser Endzeit war ich nicht nur gut 6 Minuten schneller als im Vorjahr sondern belegte den 97. Platz von 411 gestarteten Männern. In der Altersklasse M55 bedeutete das den erfreulichen 3. Platz.

Einen starken Tag erwischte Dieter Macholdt von der SKG Sprendlingen trotz empfindlicher Temperaturen beim 2. Main-Duathlon in Miltenberg. Die 5- und 2,7 km- Laufstrecken besaßen leichten Cross-Charakter, doch die 21 km mit dem Mountainbike durch den Wald um Kloster Engelberg hatten es incl. der 270 Höhenmeter in sich. Die zum Teil schönen Ausblicke auf den Main konnten die 130 Teilnehmer nicht genießen. Nach 1:59:18 Std. erreichte Macholdt das Ziel im Stadion und gelangte damit als ältester Starter in der AK 70 auf den 1. Platz (117.).

Einen Tag später ging Thorsten Bischoff beim 13. Wumborlauf in Rödermark über 21,1 km an den Start. Dieser Halbmarathon sollte ein Vorbereitungslauf für größere Triathlon-Wettkämpfe der anstehenden Saison werden. Unter den fast 90 Startern schlug sich der Sprendlinger hervorragend mit der Zeit von 1:38:51 Std. und kam damit in der starken AK 45 auf den 7. Platz (24.).

Äußerst zufrieden kamen zwei Triathleten von der SKG Sprendlingen von Wettkämpfen  nach hause. Thorsten Hütsch startete beim Barockstadt-Triathlon in Fulda über die Super-Sprintdistanz von 200 m Schwimmen, 10 km Radfahren und 2,5 km Laufen. Er siegte nicht nur nach 45:27 Min. in seiner Altersklasse 50, sondern belegte auch noch in der Gesamtwertung den dritten Platz unter fast 40  starken Teilnehmern. 

Dieter Macholdt ging beim 12. Short Track in Griesheim an den Start. Hier mussten 500 m Schwimmen, 19 km Radfahren und 5 km Laufen bewältigt werden. Der SKG-Oldie siegte nach 1:22:21 Std. souverän in seiner AK 70 und belegte unter den 122 Startern den 98. Platz.

Der Wettergott meinte es nicht gut mit den Sportlern am vergangenen Wochenende. Diese mussten sich bei zwei Veranstaltungen mit Aprilwetter der besten Sorte auseinander setzen.

Bereits zum neunten Mal fand am letzten Samstag im April der Frankensteinlauf von Darmstadt-Eberstadt hinauf zur Burg Frankenstein statt. Und wie bei allen vorangehenden Rennen waren auch diesmal wieder SKG Triathleten am Start. Frank Meyer und Oliver Mernberger stellten sich bei regnerischem und kühlem Wetter der anspruchsvollen Strecke. Wie bei allen bisherigen Starts beließ es Frank bei der kürzeren 7 km langen Strecke. Mit einer Zeit von 31:56 Minuten belegte er den 18 Gesamtplatz unter 120 Startern und wurde Dritter in seiner Altersklasse.

Oliver nahm, wie so oft, die 16 km lange Strecke im Feld der 202 Starter in Angriff. Nach 1:05:58 kam er als 17. gesamt ins Ziel und gewann erstmals seine Altersklasse in diesem Jahr.  Damit hat er ein weiteres Mal seine läuferische Klasse unter Beweis stellen können.

Bereits im Mai stehen dann die ersten Starts im Triathlon an, bevor dann am 8. Juni das Team der SKG zum ersten Start in der Hessenliga in Darmstadt antritt.

Noch heftiger tobte im Vogelsberg bei 3 Grad ein mittlerer Orkan mit Regen, Schnee und Hagel beim „15. Sturm auf den Vulkan“. Bei den 12,5 km mit 550 Höhenmetern von Schotten auf den Hoherodskopf kamen sämtliche 130 Teilnehmer klatschnass und halb erfroren im Ziel oben an. Dieter Macholdt, ebenfalls von der SKG Sprendlingen, bewältigte diesen rutschigen Kurs mit dem Mountainbike in 1:13:26 Std.  Damit belegte der 72-jährige in seiner Altersklasse den 1. Platz.

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